Gesund mit Hund werden

Ihr Hund ist vielleicht das allerbeste Vorbild, was eine gesunde Lebensweise ausmacht. Er frisst sich querbeet durch die Wohnung, verspeist Reste und verbringt einen grossen Teil des Tages auf der Couch, ihnen beim Arbeiten oder Fernsehschauen zuzusehen. Doch einen Hund zu besitzen, hat überaschenderweise viele gesundheitliche Vorteile, wie neueste Forschungen zeigen.

Der Hund bringt sie aus dem Haus.

Dies ist wahrscheinlich das offensichtlichste, aber einen Hund zu haben ist eine grossartige Möglichkeit, sich selbst nach draussen zu bewegen und die Beine zu vertreten. Laut einer Studie der Universität von Victoria in Kanada verbringen Hundebesitzer eher Zeit mit leichten und moderaten körperlichen Aktivitäten. Hundebesitzer gingen im Durchschnitt 300 Minuten pro Woche zu Fuss, im Vergleich zu Nicht-Hundebesitzern, die im Durchschnitt nur 168 Minuten pro Woche gingen.

Hunde haben einen sehr positiven Einfluss auf die Stimmung.

Es ist keine Raketenwissenschaft: Mit einem Welpen zu spielen ist eine der unterhaltsamsten Sachen auf der Welt. Es ist ein sofortiger Stimmungsaufheller, und es gibt eine Wissenschaft, die das untermauert. Laut einer Studie der University of Missouri-Columbia werden schon wenige Minuten nach dem Streicheln eines Welpen eine Vielzahl von Wohlfühlhormonen in das System abgegeben, darunter Serotonin, Prolaktin und Oxytocin.  Man könnte es auch natürliche Antidepressiva nennen. Und das ganze ohne Nebenwirklungen.

Sie halten deinen Blutdruck niedrig.

Wer wusste, dass der Besitz eines Hundes mit einem niedrigeren Blutdruck korrespondieren kann? Neuere Untersuchungen über Mensch-Hund-Interaktionen haben gezeigt, dass das Sprechen mir und Streicheln eines Hundes mit einem niedrigeren Blutdruck einhergeht. Berührung schien in diesem Zusammenhang von entscheidender Bedeutung zu sein, also streicheln sie ihren Hund öfter. Sie können dadurch gemäss den Studien etwas Gutes für den Blutdruck tun.

Hunde bauen Ihr Immunsystem auf

In einer Studie wurden über 400 Kinder von der Kindheit an über ein Jahr lang beobachtet, und es wurde festgestellt, dass diejenigen, die in der Nähe von Hunden waren, seltener krank wurden. Die Hunde tragen zusätzlich Keime in die Lebensräume der Menschen. Und das ist nicht etwa schlecht. Dies stärkt sogar das Immunsystem der Kinder und der Erwachsenen.

Sie können einen Abfall des Blutzuckerspiegels riechen.

Wie ist es möglich, dass ihr Hund das Steak Abendessen schon riechen kann, bevor sie sich überhaupt entschieden haben, mit dem Kochen zu beginnen? Die Forschung hat herausgefunden, dass die Hunde nicht nur das Abendessen riechen können. Sie können bei Menschen auch den Abfall des Blutzuckers erkennen. Der Abfall des Blutzuckers im menschlichen Körper führt dazu, dass sich eine Chemische Veränderung akzentuiert und diese können Hunde riechen. Nun wird mit dieser Erkenntnis daran gearbeitet, Hunde genau für dieses Erkennen zu trainieren. Für einen Diabetiker könnte ein Hund, der dies erkennt, eine grosse Veränderung für die Lebensqualität sein.

Sie halten dich sozial

In Topform zu sein, nützt nichts, wenn man ein einsamer Einsiedler ist. Das British Medical Journal hat festgestellt, dass Hunde als “sozialer Katalysator” wirken. Der Besitz eines Hundes hilft Menschen gemäss der Studie, mehr aus dem Haus zu kommen. Der Hund schafft eine Brücke für einen einfachen und leichteren Start einer Kommunikation. Die Studie zeigt auf, dass der Hundebesitz die Einsamkeit stark verringert, die Wahrscheinlichkeit für soziale Kontakte erhöht und das Selbstwertgefühl stärkt.